Warum Essen im LARP rockt
GENERAL
VON NILS JÄKEL

Warum Essen im LARP rockt

Essen ist mehr als nur Magen füllen – es ist wie ein Sinnes-Feuerwerk, das deine Spielwelt zum Leben erweckt. Klar, viele LARP-Veranstaltungen bieten einfach nur Essen, das satt macht. Aber Essen im Spiel kann ein echtes Erlebnis sein. Im Nordic LARP machen sie das schon lange vor: Essen wird dort als Werkzeug benutzt, um Stimmung, Kultur und Gefühle rüberzubringen.
Es ist doch so: Was dein Charakter isst, wie es serviert wird und wie es aussieht, erzählt etwas über seine Herkunft, seinen Stand, seine Ansichten und seine Beziehungen.

Abgefahrene Teller und Becher

Um tiefer ins Spiel einzutauchen, brauchst du das richtige Geschirr:
Tonkrüge, Holzschalen, Trinkhörner oder alte Metallbecher sehen sofort nach Mittelalter aus. Sogar Saft oder Wasser wirken gleich viel authentischer, wenn du sie einfach in solche Gefäße umfüllst. Aber Achtung: Moderne Etiketten (z. B. von Bierflaschen) können die Stimmung killen – also weg damit oder überkleben!

Essen, das zur Story passt

Hier ein paar einfache Beispiele:

  • Brot & Gebäck: geht immer, macht satt und ist leicht zu transportieren.
  • Eintöpfe und Suppen: in Schalen serviert, perfekt zum Teilen am Lagerfeuer.
  • Obst & Gemüse (Äpfel, Karotten, Gurken): einfach so knabbern und sieht natürlich aus.
  • Nüsse & Trockenobst: ideal für unterwegs.
  • Gekochte Eier: easy und passend für viele Kulturen.
  • Fleisch & Wurst, Käse oder vegane Alternativen: macht satt und ist typisch für ein Lager.

Kochen wie früher

Wenn ihr zusammen im Lager kocht, dann holt euch alte, einfache Rezepte:

  • Eintöpfe mit Fleisch, Wurzelgemüse und Kräutern – deftig, macht satt und perfekt für Lagerfeuer oder Dutch Oven.
  • Frisch gebackenes Brot aus einfachem Teig – sorgt für echtes Lagerfeeling.
  • Wurst über dem Feuer braten – klein, simpel und cool.
  • Suppen oder Eintöpfe in Holzschalen – total authentisch.

Selbst wenn die Zutaten von heute sind: Die Art, wie du es präsentierst und zubereitest, macht den Unterschied. Aber passt gerade bei längeren Events auf das ihr die schlecht zu lagernden Zutaten als erstes verbraucht oder beschränkt euch auf Lebensmittel die auch ungekühlt lange Haltbar sind.

Essen als Teil des Spiels

In manchen LARPs wird Essen ganz gezielt eingesetzt. In einem Revolutions-Szenario gab es extra einfache, „ärmliche“ Kost (Linsen, fade Suppe), um das Gefühl von Mangel und Unterdrückung zu verstärken – aber trotzdem lecker! Andere Gruppen benutzen Essen, um Kulturen darzustellen: Bestimmte Gerichte stehen für Reichtum, andere für Armut – damit kann man super im Spiel arbeiten (z. B. Unterschiede zwischen Adel und Bauern).

Praktische Tipps für unterwegs

Verpackungen von modernen Lebensmitteln verstecken: Am besten vorher entfernen oder in Tücher einschlagen. Holz- oder Metallbesteck und eigene Schalen mitbringen – macht die ganze Sache stimmiger. Snacks für unterwegs: Obst, Nüsse oder selbstgemischte Studentenfutter sind super für Pausen.

Zum Schluss: Stell dir vor…

Du sitzt im Lager oder in einer Taverne deiner Spielwelt. Das Feuer knistert, ein Eintopf köchelt im Kessel, du trinkst aus deinem Holzbecher und neben dir sitzen andere Charaktere mit frischem Brot – keine modernen Geräusche, keine Verpackungen, nur Spiel, Geruch, Geschmack und Atmosphäre.
Genau diese kleinen Details – vom Becher über das Holzbesteck bis zum richtigen Gericht – machen den Unterschied zwischen einem „netten Picknick im Wald“ und richtig tiefem LARP-Erlebnis.

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